GelbPro
Haus & Garten

Frühjahrsputz mit System: In einem Wochenende zur frischen Wohnung

Einmal im Jahr gründlich statt ständig halbherzig — der Frühjahrsputz hat seinen festen Platz verdient. Mit der richtigen Reihenfolge, wenigen guten Mitteln und klarem Plan ist die Wohnung an einem Wochenende runderneuert.

24.03.20265 Min. Lesezeit

Der Plan: von oben nach unten, Raum für Raum

Die goldene Grundregel jeder Grundreinigung lautet: immer von oben nach unten arbeiten. Erst Lampen, Regale und Schrankoberseiten abstauben, dann Flächen und Möbel, zum Schluss die Böden — so wischen Sie keinen Staub auf bereits gereinigte Flächen. Arbeiten Sie außerdem Raum für Raum statt quer durch die Wohnung, das hält die Motivation hoch und macht Fortschritt sichtbar.

Planen Sie realistisch: Für eine durchschnittliche Wohnung sind zwei Tage angemessen, wenn auch Fenster, Polster und Küchengeräte drankommen. Verteilen Sie die anstrengenden Aufgaben auf den ersten Tag, solange die Energie hoch ist. Eine kurze Checkliste pro Raum verhindert, dass Sie sich in Details verlieren.

Ausmisten vor dem Putzen

Jede Fläche, die frei ist, putzt sich schneller — deshalb beginnt der Frühjahrsputz mit dem Aussortieren. Nehmen Sie sich drei Kisten: behalten, spenden, entsorgen. Kleidung, die zwei Jahre nicht getragen wurde, abgelaufene Vorräte und doppelte Küchenhelfer sind heiße Kandidaten für die zweite und dritte Kiste.

Das Ausmisten hat einen doppelten Effekt: Es schafft Platz und reduziert dauerhaft den Reinigungsaufwand, weil weniger Gegenstände Staub fangen. Gut Erhaltenes findet über Sozialkaufhäuser, Kleiderspenden oder Kleinanzeigen ein zweites Leben. Was übrig bleibt, bekommt einen festen Platz — lose Dinge ohne Zuhause sind die Hauptursache für dauerhafte Unordnung.

Die vergessenen Ecken

Der Unterschied zwischen Alltagsputz und Frühjahrsputz liegt in den Stellen, die sonst nie drankommen: Heizkörper von innen, Fensterrahmen und -dichtungen, Türblätter und Lichtschalter, die Rückseite des Kühlschranks. Auch Matratzen freuen sich über Absaugen und Wenden, Kissen und Decken über einen Waschgang. Gardinen verlieren in der Maschine erstaunliche Mengen Staub.

In der Küche lohnt sich der Blick in Dunstabzugshaube und Backofen: Fettfilter lassen sich meist im Geschirrspüler reinigen, den Ofen erledigt eine Paste aus Natron und Wasser über Nacht. Kalk an Armaturen löst Zitronensäure schonend und günstig. Vier Grundmittel reichen übrigens für fast den gesamten Haushalt: Allzweckreiniger, Zitronensäure, Spülmittel und Scheuermilch — der Schrank voller Spezialreiniger ist verzichtbar.

Wann sich professionelle Hilfe lohnt

Manche Aufgaben sind in Profihand besser aufgehoben: Fenster in Obergeschossen, verschmutzte Teppiche und Polster oder die Grundreinigung nach einer Renovierung. Professionelle Reinigungsfirmen bringen Maschinen und Mittel mit, die es im Handel nicht gibt, und schaffen in Stunden, was privat Tage dauert. Lassen Sie sich vorab ein schriftliches Angebot mit klarem Leistungsumfang geben.

Wer die Grundreinigung als haushaltsnahe Dienstleistung von einer Firma erledigen lässt, kann 20 Prozent der Arbeitskosten von der Steuer abziehen. Voraussetzung sind Rechnung und Überweisung statt Barzahlung. Für regelmäßige Unterstützung im Alltag bieten viele Reinigungsdienste auch wöchentliche oder vierzehntägige Intervalle an — der Frühjahrsputz fällt dann künftig deutlich kleiner aus.

Anzeige · BackBox

BackBox — Handwerksbackwaren im Abo, jeden Morgen frisch

Zur Ratgeber-Übersicht

Anzeige · GelbPro

Meister gesucht?

Über 60 geprüfte Handwerksbetriebe mit Bewertungen und Festpreis-Angeboten in Ihrer Region.

Handwerker finden
Anzeige

FitStart Studios

FitStart Studios — Jahresvertrag? Nein danke.

Monatlich kündbar trainieren, deutschlandweit. Jetzt Probemonat für 9,90 € sichern.

Studio finden